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Wie ich meinen Job durch Twitter gefunden habe

15 Apr

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, lebe ich seit einem halben Jahr in London (ha, um mich der Kritik gleich anzunehmen, mein Deutsch hat seitdem auch etwas gelitten!). Wie ich hierher gekommen bin, ist eine lange Geschichte, die ich hier kurz zusammenfassen möchte.

Ich habe mir gedacht, dass es sehr schwierig ist, einen Job hier in London zu finden, vor allem weil man nicht vor Ort sein kann (ich habe zu der Zeit noch in Wien studiert). Also, dachte ich mir, muss ich mir irgendwie ein soziales Netz in London aufbauen. Twitter ist in England super beliebt! Durch eine Bewerbung in einer Londoner Werbeagentur war ich quasi gezwungen, einen Twitter Account zu erstellen. 2 in 1, so dachte ich mir, suche ich doch einen Job auf Twitter, bzw. versuche mit Menschen aus der Werbeindustrie in Kontakt zu treten.

Ab und zu bin ich dann nach London geflogen, um ein paar dieser Leute, mit denen ich vorher auf Twitter in Kontakt getreten bin, zu treffen. Alle waren super nett und fanden meine Idee, einen Job auf Twitter zu finden, toll. So toll, dass sogar TheGuardian auf mich aufmerksam geworden ist und mich gefragt hat, ob ich nicht einen Blog über mein „Twitter job hunt“ schreiben möchte. E voilà! 3 Blogeinträge sind veröffentlich worden, die ihr gerne bei Interesse hier lesen könnt (Blog 1, Blog 2 & Blog 3).

Ich habe eine kleine Kampagne auf Twitter gestartet, die einen Tumblr-Blog, ein YouTube Video und natürlich Twitter beinhalteten. Natürlich würde ich heute vieles anders machen (das Video ist etwas witzig geworden!!), aber am Ende muss ich sagen, es hat sich alles gelohnt. Man muss sich nur etwas trauen und ein wenig kreativ sein. Vor und nach mir gab es noch viel bessere Aktionen, aber ich bin froh, dass ich die Initiative gestartet habe und kann mich sehr glücklich schätzen, dass ich jetzt einen tollen Job hier in London habe!

Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, dann nur her damit!

First Car Story

24 Mrz

Schon einmal etwas von Subaru gehört? Also, ich musste die Automarke erst einmal googlen. Es stellte sich heraus, dass es ein japanisches Produkt ist. Nun gut, aber warum sollte das jetzt interessant sein? Weil Subaru eine online Kampagne gestartet hat, die sich sehen lassen kann.

Auf ihrer Webseite www.firstcarstory.com kannst du deine ganz persönliche erste Autogeschichte erzählen. Jeder von uns verbindet doch bestimmt abenteuerliche, lustige und auch traurige Geschichten mit seinem ersten Automobil. Diese Tatsache hat sich Subaru zum Nutzen gemacht und eine Webseite kreiert, auf der du deine persönliche Autogeschichte erzählen kannst. Jedes Mal wenn du einen bestimmten Begriff in deiner Story erwähnst, wird eine Live-Zeichnung gezeigt. Ich muss sagen, dass es wirklich unglaublich viel Spaß macht, mich daran zurückzuerinnern, was mein erstes Auto war und welche Erlebnisse ich mit ihm geteilt habe.

Subaru, wenn auch eine für mich total unbekannte Automarke, hat es wirklich geschafft, eine kreative Idee zu entwickeln, die sowohl viel Persönlichkeit in die eigene Geschichte bringt als auch mit ihren Illustrationen punktet.

 

The Social Pizza

19 Mrz

Nicht mehr lange und es Mittagessenszeit! Passend dazu präsentiere ich euch ‚The Social Pizza‚, eine Facebook App kreiert von der Australischen Marke Domino’s Pizza. Ich finde die Idee sehr simpel und genial. Eigentlich gefallen mir die einfachsten Ideen am meisten. Man denkt sich immer, da hätte man doch selber draufkommen können, sind wir aber nicht.

Die Idee hinter der Sozialen Pizza: 7 Tage lang kann man verschiedene Zutaten wählen, um eine ganz kollektiv „individuelle“ Pizza zu gestalten. Tag 1 (heute) lässt einen den Pizzaboden wählen. Ich habe mich für ‚Thin n Crispy‘ entschieden und es sieht so aus, als wäre das momentan der beliebteste Boden. Am Ende werden die Zutaten, die die meisten Votes bekommen haben, auf der Pizza verteilt. So entsteht die Lieblingspizza der Facebook-Fans. Zu guter Letzt kann man einen Namen vorschlagen. Der beste Name gewinnt $1.000.

Wahrscheinlich ist das nichts für uns, da die Kampagne nur in Australien läuft. Aber ich finde die Idee wirklich gelungen und bin gespannt auf die Fallstudie!

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